Ich habe 1997 mein Studium in Berlin abgeschlossen. Seitdem arbeite ich durchgehend als vollberuflicher Therapeut mit folgenden Qualifikationen:
Meine therapeutische Erfahrung und fachliche Qualifikation
Meine therapeutischen Ausbildungen waren jeweils mehrjährig und fanden an renommierten psychologischen Instituten statt. Dabei habe ich mich bewusst für Therapieverfahren entschieden, die wissenschaftlich fundiert sind und deren Wirksamkeit untersucht und evaluiert wurde.
Eine fundierte Ausbildung, fachliche Kompetenz und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung sind für mich wesentliche Voraussetzungen verantwortungsvoller therapeutischer Arbeit.
Von Methoden, die schnelle, populäre Heilungsversprechen machen, wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sind oder ohne ausreichende therapeutische Qualifikation (z. B. „durch ein Wochenendseminar") angeboten werden, distanziere ich mich ausdrücklich.
Mein beruflicher Weg
Zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit war ich sieben Jahre lang in zwei therapeutischen Ambulanzen und Lebensberatungsstellen in Berlin tätig. Dort arbeitete ich als Psychologischer Berater, Coach und Therapeut.
Zu meinen damaligen Arbeitsschwerpunkten gehörten Suchterkrankungen, Lebenskrisen und die Bewältigung schwerer Erkrankungen, insbesondere im Zusammenhang mit HIV und Aids. Darüber hinaus begleitete ich Menschen mit Essstörungen, Dysmorphophobie, Fragen und Schwierigkeiten rund um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, Verbitterungsreaktionen und traumatischen Erfahrungen.
Ab 2005 arbeitete ich intensiv in einer großen stationären Fachklinik in Bayern. Dort beschäftigte ich mich mit sämtlichen Aspekten von Suchterkrankungen und übernahm gegen Ende meiner Tätigkeit die therapeutische Leitung.
In meiner Einzel- und Gruppenarbeit standen sowohl stoffgebundene als auch nichtstoffgebundene Abhängigkeiten im Mittelpunkt. Dazu gehörten unter anderem Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit, aber auch Arbeitssucht, Glücksspiel und Internetsucht. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die Rückfallprävention bei Suchterkrankungen sowie der Umgang mit begleitenden psychischen Belastungen und Erkrankungen.
Darüber hinaus verfüge ich über umfangreiche Erfahrung in der Krisenintervention und der therapeutischen Arbeit mit Depressionen, Ängsten und Phobien, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen und somatoformen Störungen.
Auch die Begleitung von Menschen im Umgang mit Tod, Trauer und dem Älterwerden sowie bei schwierigen Lebensübergängen gehört zu meinem therapeutischen Tätigkeitsfeld. Die Arbeit mit Paaren und Familien war ebenfalls immer wieder Bestandteil meiner beruflichen Tätigkeit.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen, die unter den Folgen traumatischer Erfahrungen und anderen schweren Belastungsreaktionen leiden. Dazu zählen sowohl einzelne traumatische Erlebnisse als auch komplexe Traumafolgestörungen, insbesondere die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (KPTBS).
Meine eigene Praxis
Seit 2016 bin ich in eigener Praxis selbstständig tätig. Meine Praxis befindet sich südlich von Frankfurt am Main, zwischen Darmstadt und Aschaffenburg.
Je nach Fragestellung und therapeutischem Bedarf arbeite ich auch mit erfahrenen Fachkolleginnen und Fachkollegen zusammen. Dies geschieht beispielsweise im Rahmen gemeinsamer Workshops und Gruppenangebote.
Gemeinsam mit einer erfahrenen und vertrauten Kollegin baue ich derzeit eine sogenannte „halboffene" Therapiegruppe auf, die sich im zweiwöchigen Rhythmus trifft. In dieser Gruppe arbeiten Menschen mit traumatischen Erfahrungen, überwiegend mit komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen, miteinander. Die Teilnehmenden bringen bereits gute Therapieerfahrungen mit und können diese in den gemeinsamen Prozess einbringen.
30 Jahre therapeutische Erfahrung
Heute blicke ich auf 30 Jahre therapeutische Tätigkeit zurück. In dieser Zeit durfte ich weit über 1.000 Menschen begleiten, beraten und therapeutisch unterstützen. Menschen, die sich eine Veränderung ihrer Lebenssituation gewünscht und sich auf den Weg gemacht haben, etwas in ihrem Leben zu verändern.
Mit vielen Menschen bin ich auch über die eigentliche therapeutische Arbeit hinaus in Kontakt geblieben. Eine solche langfristige Verbindung und ein wertschätzender Umgang miteinander sind mir wichtig. Sie gehören für mich zu einer menschlichen und verantwortungsvollen therapeutischen Haltung.
Neben meiner therapeutischen Arbeit habe ich in den vergangenen Jahren regelmäßig Fortbildungen und Workshops geleitet, als Supervisor gearbeitet und Vorträge gehalten.
Die aktuellsten Themen waren hier beispielsweise:
„körperorientierte Aufstellungsarbeit",
„Verbitterungsstörung",
„Motivierende Gesprächsführung",
„Suchtmittelprävention",
„Umgang mit sog. „schwierigen Patienten/Klienten",
„Suchtmittelrückfallprophylaxe",
„Therapeutische Interventionen bei Stagnation im therapeutischen Prozess",
"Burn Out-Prävention und Behandlung",
"Deeskalationsstrategien im Umgang mit jungen Erwachsenen",
"Selbstfürsorge",
"Krisenintervention", ...
Auch ich kenne aus eigener Erfahrung schwierige Lebenssituationen und persönliche Herausforderungen. Das hilft mir, Ihnen mit besonderem Einfühlungsvermögen und Verständnis zu begegnen. Vieles von dem, was Sie bewegt, kann ich nicht nur fachlich, sondern auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen.
In meiner therapeutischen Arbeit sind mir Authentizität, Offenheit und eine wertschätzende Haltung besonders wichtig. Ich begegne Ihnen auf Augenhöhe und nehme Ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle und Wünsche nach Veränderung ernst.