Hinweise zur Corona-Pandemie

 

 

An meine Klienten*innen und Besucher*innen meiner Praxis!
 

Ich bin nach wie vor für alle Sie da. Ich biete alle meine Dienste auch als sog. „Fernberatung (keine Behandlung)“ per Telefon und Videokonferenz an. Sicher ist sicher.

Ich stehe all` denen bei, die unter Ängsten, Verunsicherungen und Depressionen dieser Notzeit leiden und Bedarf haben. 

 

Übrigens zählt meine Praxis „als Einrichtung des Gesundheitswesens zur medizinischen Grundversorgung“. Damit werde ich alles unternehmen was mir möglich ist, dieser Aufgabe solange wie möglich und im besten Umfang gerecht zu werden.

Ich unterliege damit auch den Richtlinien und Empfehlungen meines Berufs- und Bundesverbandes und damit den aktuellsten Vorgaben der Bundesregierung, woran ich mich strikt halte.

Von anderweitigen, berufsfremden Meinungen und Launen bitte ich mir gegenüber Abstand zu nehmen.

 

 

 

Aus vielen aktuellen Telefonaten weiß ich, wie es meinen Klienten und vielen anderen Menschen geht. Ängste und Unsicherheiten drängen sich massiv in den Vordergrund und führen im schlimmsten Fall zu einer depressiven, zähen und krankmachenden Lähmung. Es ist daher sinnvoll, diesen Wahrnehmungen so frühzeitig wie möglich zu begegnen, am besten therapeutisch.

 

Einen allerersten Vorschlag habe ich für all` jene, die sich seelisch belastet fühlen:

Beteiligen Sie sich nicht an all den wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen, die z. Zt. im Internet kursieren. Ständig erhalte ich posts, die zwischen „den Vernünftigen“ und „den Idioten“, zwischen den „Gescheiten“ und „den Trotteln“, zwischen den „den Guten“ und „den Schlechten“ spalten und polarisieren.

Noch nie haben Beschimpfungen in Krisensituationen jemals geholfen. So ein Verhalten ist definitiv destruktiv, genau wie das Verhalten derer, die kein wünschenswertes Verhalten an den Tag legen. Aber vile entscheidender ist, das innerpsychisch ein großes Desaster geschieht: Beschimpfungen und Spaltungen erzeugen eine Gefühlslage, die zu Stimmungslabilität und zu Unsicherheit führen. Vor dem Hintergrund von Angstgefühlen und Unsicherheit schaffen Sie so einen perfekten Nährboden zur Entstehung genau dieser unerwünschten Gefühle. Selbstschädlicher könnte es kaum sein, wenn sie ohnehin stimmungslabil sind. Also beteiligen Sie sich nicht an diesen destruktiven Spaltungen zwischen „Gut und Böse“, weil es Ihnen schlicht keinerlei Sicherheitsgefühle bringen wird.

 

Daher mein Apell, wenn sie psychisch belastet sind:

Verhalten sie sich konstruktiv, indem sie z.B. alle ihre Freund*innen per Telefon oder Videocall kontakten. Wahrscheinlich freuen sich alle anderen Menschen auch, wenn sie jeden Tag mindestens drei Personen auf diese Art sprechen. Vielleicht nehmen Sie sich sogar vor, Menschen anzurufen, denen es ähnlich geht wie Ihnen, auch wenn sie bisher wenig Kontakt zueinander hatten. Verbinden Sie sich so gut es geht, am besten über „Sprechen“.

Und entwickeln Sie einen routinierten Plan für ihren Tagesablauf, an den sie sich dann auch realistischerweise halten können. Beachten sie dabei, dass sie dabei einmal am Tag frische Luft schnappen sollten. Solange es noch geht, bewegen Sie sich, indem Sie beispielsweise einen Spaziergang machen. Überlegen Sie sich im Vorfeld die Strecke ganz genau.

 

Im Übrigen könnte ich mit Ihnen noch viel mehr bearbeiten, was für Sie speziell gut wäre, wenn Sie mich persönlich anrufen.

 

Wenn Sie gar nicht mehr weiter wissen, dann rufen Sie die bei der Telefon- Seelsorge KOSTENLOS an: …..unter:

0800 - 111 0 111  oder unter   0800 - 111 0 222

…..oder wenn es um häusliche Gewalt geht unter:

08000  016 016

(Alle Leitungen sind 24 Stunden an 7 Tagen besetzt, natürlich alles anonym.)

 

 

Grundsätzlich möchte ich einen vorsichtigeren Umgang in meiner Praxis festlegen:

Wenn sie sich krank fühlen, erkältet sind oder eine Quarantäne beabsichtigen, kommen Sie bitte nicht in meine Praxisräume. Rufen Sie mich bitte rechtzeitig an. Wir besprechen dann eine Lösung.

Bitte bringen Sie zu unserem Termin wärmere Kleidung mit, da ich während der gemeinsamen Zeit die Fenster etwas öffnen werde. Wenn es das Wetter zulässt, dann können wir die Behandlung auch ins Freie verlegen.
Wer für sich ein besseres Gefühl entwickeln möchte, kann von daheim seine eigene Decke mitbringen und sich unter die Sitzfläche legen.
Auf jeden Fall werde ich nach jedem Termin den Ledersessel oder Stuhl desinfizieren, genauso wie auch sämtliche Türgriffe und Klinken in der Praxis.
Unsere Hände werden wir uns leider nicht geben können. Auch ein körperlicher Abstand von mindestens 2-3 Metern ist selbstverständlich.

Diese Handhabung bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Wie ursprünglich geplant, bin ich vom 6. bis 19. April in den Osterferien. In dieser Zeit bleibt meine Praxis geschlossen.

Bleiben Sie bitte alle gesund, körperlich und besonders auch mental,
Ihr und Euer Frank Bernhardt
 

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© Frank Bernhardt